Òrúnmìlà
Der schöpfungszeuge

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Hand Orulas


Die Krieger

Kariocha

Ifa

Orakel

Ilekes

(Stand 07/2011)

Allgemeine Info:

Zunächst einmal möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass hier an keiner Stelle Geheimnisse preisgegeben werden! Orunmila ist diesbezüglich Zeuge!

Man achte sich vor Personen, auch Religiösen, die zum König gekrönt wurden und dann mit Hexereien versuchen Gott zu sein! (Ifa Zitat aus Oyekun XX) 

Es liegt uns sehr daran, dass Interessenten möglichst viel erfahren und somit auch immer möglichen Teilen oder gesamten Zeremonien, die nicht der authentischen Liturgie entsprechen zu unterscheiden wissen. So raten wir jedem Interessenten auch eindringlich, sich mit der Thematik und dem eigentlichen Grund "unbedingt notwendiger" Zeremonien, Rituale und Weihungen vorher zu befassen. Nicht jeder ist für die Weihe zu einem Priester geboren! Oft wird diese aber leider aufgeschwätzt.

An dieser Stelle möchten wir kurz über einen Ausschnitt einer Ifa-Weihe erzählen. Fast die gesamte Zeremonie einer Weihung ist geheim. Einige wenige Stellen jedoch sind öffentlich und erfolgen am letzten Tag.

Der frisch geweihte Babalawo verlässt den Himmel (Igbodun/Raum, in dem die Zeremonien all die Tage durchgeführt wurden) und ist von Olofin beauftragt, kleine Pflanzen zu setzen (für die Menschheit und Lohn). So geht er einige Male zu einer vorbereiteten Stelle und pflanzt jedes Mal liebevoll einen Spross nach dem anderen. Nach jedem jeweiligen  Pflanzen kehrt er zu einer bestimmten Stelle zurück, um dort seinen Lohn zu erhalten. Auf dem Wege dorthin durchläuft er ein Spalier von Babalawos, die ihm von hinten mit einer Rute auf den Rücken peitschen. Zunächst ist der frisch geweihte Babalawo nicht weiter verwundert, aber später, wenn er Revue passieren lässt, wird er den Sinn verstehen, spätestens dann, wenn im Laufe der Hohepriesterschaft Situationen eintreffen, die ihn an den Sinn dieser Erfahrung erinnern werden.

HIER finden Sie ein kleines Video mit einem Ausschnitt, welches ich bei Youtube fand. Leider ist die Qualität mangelhaft, aber ausreichend.

Jeder von uns hat seine Zeremonien selbst bezahlt, alle Tiere zur Opferung, alle Speisen und Getränke für ihn und die anderen Babalawos, deren Lohn man bezahlt, eine schier unendliche Mühe auf sich genommen hat, um vor Olofin mit all seinen Habseligkeiten zu treten und Babalawo zu werden. Am Ende dann so etwas? Von seinen eigenen Brüdern von hinten verprügelt zu werden? Schlimmer noch.... denn zum Abschluss dieser letzten Zeremonie folgt das gemeinsame Mahl, zu dem alle anwesend sind und obendrein noch auf seine Kosten mitspeisen, trotzdem gerade diese Brüder einen noch vor wenigen Momenten Schmerz zugefügt haben.

Unsere von Olofin erteilte Aufgabe der Menschheit auf Erden zu helfen soll trotz aller Mühen stetig sein. Wir wissen u.a. aufgrund der zuvor erzählten Geschichte, dass wir nicht immer belohnt werden, dass wir verraten und hintergangen werden und trotzdem bleibt unser Ziel und Aufgabe bestehen.  Orunmila sagte einmal, wer mich besser versteht, für den kann ich noch nützlicher sein.

Interpretation und Analyse sind alles.  

Wer in unserer Religion nach materieller Bereicherung sucht, liegt falsch. Es geht mehr um spirituellen Wachstum und Weisheiten d. Lebens für alle Situationen.

Echte Priester der Ocha und Ifa´s haben Bescheidenheit erfahren und wenden diese in ihrem eigenen Leben an. Aber auch sie sind Menschen und machen täglich neue Erfahrungen, korrigieren zum einen und machen neue Fehler zum anderen.

Unsere vielen hunderte Patakies (Fabeln/Geschichten jeweiliger Orakelzeichen) führen uns vor allem zu Weisheiten, die uns helfen das alltägliche Leben zu bewältigen und in jeglicher Lebenssituation die richtige Lösung zu finden. So wird geholfen in schwierigen Momenten das rechte wegweisende Licht zu sehen.

Manchmal ist es schwer die Wahrheit zu erfahren und zu akzeptieren um seinen Lebensweg entsprechend zu korrigieren. Niemand wird dazu gezwungen. Wer einen Baum zur Rast und Schatten sucht, der sollte den richtigen Baum wählen und sich dann  an ihn lehnen......

In der Linken Spalte führen wir Sie zu weiteren informativen Unterbereichen!

Presse-TV-Sonstiges:

13.07.2008 RTL Die grosse Sonntagsreportage bei RTL.
Im Februar 2008 reiste mit uns ein TV Team der AZ Media nach Kuba, um uns bei einigen Zeremonien in der Ocha und im Ifa zu begleiten und um einige EIndrücke und Informationen f. d. geplante Reportage zu filmen.
Auf gesonderte Anfrage, geben wir Ihnen gerne den Link, über den Sie die Reportage beim Produzenten direkt ordern können.

Während dieser Reportage wurden diverse Eindrücke über die Vorbereitungen einer Kariocha (einer Zeremonie zur Priesterweihe in der Ocha) gezeigt und aus einigen öffentlich erlaubten Ifa Zeremonien, sind Fragmente der Hand Orunmilas und das Nangareo zu sehen.

Sehen Sie nachstehend einige Fotos:

Nangareo Eröffnung-Segenbitte          


Tambor, Trommelfest für Obbatala

Oro Seco Trommel für Obbatala

Akpetebi erhält die Kette Orunmilas während Ihrer Ikofa Zeremonie

Steinsuche f. d. jeweiligen Orishas. Jeder ota hat seine bestimmten
Eigenschaften und diese werden später per Orakel bestätigt oder abgelehnt.

Awo Ni Orunmila ifalori bittet während des Nangareos um Segen d. Himmels

Invokation zu einer spiritistischen Sitzung d. Ahnenverehrung

Kopfwäsche d. Ikofa-Anwärterin. Die Kopfwäsche ist in unserer
Religion regelmässig notwendig, um Ori frisch zu halten.

Akpetebi Anwärterinnen währen der Vorbereitungen Ihrer Ayaguns, der
Schutzkrieger in Form von Fetischen.

Hier die Ayaguns, vor der Übergabezeremonie.

Sarayeye, eines d. vielen Säuberungsrituale, hier durch Kräuter und Gebete

Hier ein spiritueller Ahnenaltar.

Bestimmung d. Lebenszeichens während der Hand Orunmila Zeremonie.

ohne Worte.......



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